Verschiedenes

Gedanken zu Zucht und Züchtern
(von Christine Fuhrmann)

Die Zucht wird verbessert in Vereinen,
wo Züchter ehrlich in Freundschaft sich einen.

Wo Anfängern stets die Richtung gewiesen,
wo Erfolg dann auch lobend gepriesen.

Gesunde Konkurrenz unter Züchtern ist fein,
Konkurrenz zum Streite darf niemals sein.

Die Rasse soll dabei stets profitieren,
darum muss den Züchter stets Ehrlichkeit zieren.

Dann wird man den Züchter auch weiter adeln
und die Vermehrer für Ihren Pfusch tadeln.
 

Was ist ein Züchter????

Ein Züchter ist jemand, dem durstet es nach Wissen und doch weiß er nie alles.
Er ringt mit Entscheidungen zwischen Vernunft, Bequemlichkeit und Verpflichtung.

Ein Züchter opfert persönliche Interessen, Finanzen, Zeit, Freundschaften, kostbare Möbel und wertvolle Teppiche. Er tauscht eine Luxusreise gegen die doch so wichtige Ausstellung,
die mitten in der Urlaubszeit liegt.

Ein Züchter verbringt Stunden ohne Schlaf - aber nie ohne Kaffee - um eine Paarung zu planen,
oder mit Anspannung auf die bevorstehende Geburt zu warten um hinterher über jedes Niesen,
Krabbeln und Quietschen zu wachen.

Ein Züchter verzichtet auf ein Galadinner, weil eine Geburt bevorsteht, oder die Welpen um 8 Uhr gefüttert werden müssen. Er überwacht die Geburtsflüssigkeit, setzt seinen Mund auf den schwachen Welpen, um im wahrsten Sinne des Wortes dem hilflosen Neugeborenen das Leben einzuhauchen -
es könnte ja die Verwirklichung lebenslanger Träume sein.

Der Schoß des Züchters ist ein großartiger Platz, auf dem Generationen von stolzen und edlen
Champions schlummerten.

Des Züchters Hände sind stark und fest und oft schmutzig und doch wiederum sensibel für das
Stupsen einer kleinen nassen Welpennase.

Des Züchters Rücken und Knie schmerzen gewöhnlich vom Bücken über die Wurfkiste und vom
Hocken in ihr. Doch sind sie stark genug, den vielversprechenden Nachwuchs auf der nächsten
Ausstellung zu zeigen.

Der Rücken des Züchters ist oft krumm und buckelig von der Niedertracht mancher Wettbewerber,
und doch ist er breit genug, tausende Niederlagen und Frustrationen zu ertragen.

Die Arme eines Züchters sind stark genug, gleichzeitig zu wischen, einen
Arm voller Welpen zu tragen und eine Hand dem Anfänger zu leihen.

Die Ohren des Züchters sind seltsame Gebilde; manchmal rot vom Gerede, manchmal flach vom Telefonhörer, manchmal taub von Kritik und dann wieder hellhörig  für das Winseln eines kranken Welpens.

Die Augen des Züchters sind trübe vom Studieren der Ahnentafeln, manchmal blind gegenüber den eigenen Zuchtfehlern und doch so scharf in der Wahrnehmung derer der Konkurrenz.
Sie sind immer auf der Suche nach der perfekten Spezies.

Das Gehirn des Züchters ist manchmal getrübt vor Gesichtern und doch kann es eine Ahnentafel
schneller wiedergeben als ein Computer. Es steckt so voller Wissen, dass manchmal eine Sicherung durchbrennt. Es speichert tausende von guten Knochen, feinen Ohren, perfekten Köpfen
...und begräbt tief in der Seele die Fehler und alles das, was nicht so wurde wie erhofft.

Des Züchters Herz ist oft gebrochen, aber immer voller Hoffnung - und es sitzt am rechten Fleck.

Der Züchter macht sich Gedanken über das neue Zuhause seiner Welpen und verliert auch nie den Kontakt zu den Welpenkäufern.

Oh ja - es gibt solche Züchter, und es gibt auch Züchter ...........

 

Der Welpe

Bevor sich jemand einen Welpen anschafft sollte er vielleicht mal probeweise folgendes durchführen um ein Gefühl für die neue Situation zu bekommen. Wer dann immer noch einen Welpen wünscht dem wünsche ich für die Zukunft VIEL SPASS!

01. Schütte kalten Apfelsaft an verschiedene Stellen auf den Teppichboden und lauf barfuss im Dunkeln herum.

02. Trage eine Socke, die durch den Wolf gedreht wurde.

03. Gleich nach dem Aufwachen, stell Dich in den Regen und Dunkelheit und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil Dich, mach schon...

04. Bedecke Deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare und
bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in Deiner ersten morgendlichen Tasse
Kaffee einige Hundehaare schwimmen.

05. Spiel "Fangen" mit einem nassen schleimigen Tennisball.

06. Renn barfuss durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen.

07. Schütte einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke über den ganzen Boden.

08. Lass Deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie der Hund sowieso. (Besonders dann, wenn man Gäste hat).

09. Spring aus Deinem Sessel, kurz bevor Deine Lieblingssendung im Fernsehen vorbei ist und renne zur Tür, schreiend: Nein! Nein! Mach das Draußen. Versäume den Schluss Deiner Sendung.

10. Schütte morgens Schokopudding auf den Teppich und warte bis nach der Arbeit, um es sauber zu machen.

11. Nimm einen Schraubenzieher und schnitze Löcher in ein Bein Deines Esstisches.

12. Nimm eine warme, weiche Decke aus dem Trockner und roll Dich in sie ein. Das ist das Gefühl das Du bekommst, wenn ein Welpe auf Deinem Schoss einschläft.


 

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